CSR / TEILNAHME
Ein nützliches Programm muss zugänglich sein.
Wie wir die Kommunikation eines Programms für digitale Bildung für Erwachsene aufbauen würden, ohne digitale Kompetenzen als Teilnahmevoraussetzung zu verlangen.
BITTE BEACHTENHypothetisches Szenario. Die beschriebenen Organisationen, Kapazitäten und Situationen dienen der Veranschaulichung. Es sind keine Ergebnisse oder Kundenerfahrungen von NOT MORE.
Der angenommene Kontext
Ein Unternehmen mit Präsenz in mehreren Städten möchte kostenlose Workshops für Erwachsene finanzieren, die Schwierigkeiten mit bestimmten Onlinediensten haben. Ein Bildungspartner würde die Aktivitäten durchführen, und lokale Organisationen würden helfen, den Bedarf zu erkennen.
Die kommunikative Aufgabe wäre nicht nur, die Finanzierung anzukündigen. Sie bestünde darin, Menschen zu erreichen, ohne sie zu etikettieren, den Nutzen zu erklären und die Teilnahme möglich zu machen.
Was wir vor dem Konzept prüfen würden
Wir würden mit Partnern und möglichen Teilnehmenden über die Aufgaben sprechen, bei denen sie Unterstützung brauchen, über verfügbare Geräte, Zeiten, Anreise und die Angst, Fehler zu machen. Wir würden prüfen, ob es bereits Initiativen gibt, die wir unterstützen könnten, statt eine weitere zu starten.
Wir würden die tatsächliche Kapazität bestätigen lassen: Trainer, Räume, Barrierefreiheit, Ausstattung und Unterstützung. Wir würden keine Hunderte von Plätzen bewerben, bevor wir wissen, dass sie angeboten werden können.
Die Idee: „Einfacher, gemeinsam.“
Wir würden die Botschaften um konkrete Handlungen und einen Rahmen ohne Urteil aufbauen: „Sie üben in Ruhe. Sie fragen, so oft Sie möchten.“ Wir würden keine vollständige Selbstständigkeit nach einem einzigen Workshop versprechen.
In einem Konzept für lokale Materialien würde die Einladung sagen, was man lernt, wo, wann, wie lange es dauert, welche Ausstattung vorhanden ist und wie man die Teilnahme ohne Onlineformular bestätigen kann. Die Botschaft würde vor der Verteilung getestet.
Wie sich Digitales mit lokaler Präsenz verbinden würde
Wir würden eine Anmeldung per Telefon und über lokale Partner vorschlagen, ergänzt durch eine einfache Webseite. Die Seite wäre auch für Angehörige oder Personen nützlich, die einer teilnehmenden Person helfen. Gedruckte Materialien hätten keinen QR-Code als einzigen Zugang.
Die interne Kommunikation würde die verfügbaren Ehrenamtsrollen erklären. Mitarbeitende würden die Trainer nicht ohne Vorbereitung und Koordination ersetzen. In den Übungen würden wir Demokonten verwenden, ohne Passwörter oder sensible Daten der Teilnehmenden abzufragen.
Vor jedem Workshop würden die Teilnehmenden eine Bestätigung über den gewählten Kanal erhalten. Nach dem Workshop gäbe es eine zugängliche Ressource und einen klaren Weg, im Rahmen der Programmkapazität weitere Unterstützung anzufragen.
Ein Pilotprojekt vor der Ausweitung
Für die Planung könnten wir mit zwei Orten beginnen, je zwei Gruppen und höchstens 12 Personen pro Gruppe: insgesamt 48 Plätze. Diese Zahlen sind eine Kapazitätsannahme, weder eine allgemeine Empfehlung noch eine Teilnahmeprognose.
Wir würden die Werbung auf die verfügbaren Plätze begrenzen und jede Warteliste offen kommunizieren. Das Budget würde geschätzt, nachdem die Kosten für Durchführung, Unterstützung und Koordination bestätigt sind; die Produktion von Inhalten hätte keinen automatischen Vorrang.
Was wir als Fortschritt werten würden
Wir würden den Zugang zu Informationen, berechtigte Anmeldungen und die Anwesenheit verfolgen. Der Bildungspartner würde eine praktische, zum Programm passende Bewertung vorschlagen und, wenn machbar, eine spätere Nachbefragung. Wir würden angebotene Plätze, teilnehmende Personen und bewertete Ergebnisse getrennt berichten.
Fotos und Testimonials wären freiwillig. Eine aggregierte Berichterstattung könnte zeigen, was erreicht wurde, ohne Personen bloßzustellen. Eine gute unmittelbare Bewertung würde nicht als Beleg für eine dauerhafte Wirkung dargestellt.
Was wir nach dem Pilotprojekt ändern würden
Wenn die Nachfrage hoch, die Anwesenheit aber niedrig ist, würden wir Zugang und Zeiten prüfen. Wenn die Workshops voll sind, die Übungen aber nicht nützlich, würden wir die Inhalte überarbeiten. Wenn die relevante Zielgruppe nichts von der Initiative erfährt, würden wir die Verbreitung ändern.
Die vorgeschlagene Rolle von NOT MORE. wären die Kommunikationsstrategie, das Konzept, die Materialien und der Teilnahmeweg. Pädagogische Expertise und die Bewertung der Kompetenzen lägen beim Fachpartner.
Der Unterschied läge nicht darin, dass wir mehr kommunizieren. Er läge darin, dass wir so kommunizieren, dass das Programm genutzt werden kann.
Hat Ihre Initiative Hürden bei der Teilnahme?
Wir können damit beginnen, diese Hürden zu verstehen.